- Goethe in guter Gesellschaft -

Goethe-Gesellschaft Bonn e. V.

Motto:






Programm:


Freitag, 28. August 2020, 19.30 bis 21.30 Uhr

Forum der VHS Köln (Gebäude des Rautenstrauch-Joest-Museums, Cäcilienstraße 29-33, Köln)


>> Goethe und Beethoven <<


Vortrag von

DR. HELGA LÜHNING, Bonn


Festveranstaltung der Kölner Goethe-Gesellschaft anlässlich von Goethes Geburtstag 2020

 >>...die Verehrung Liebe u Hochachtung welche ich für den einzigen Unsterblichen Göthe von meinen Jünglingsjahren schon hatte, ist immer mir geblieben...<<, bekennt Beethoven (Brief an Goethe vom 08.02. 1823). Weder an der Wahrhaftigkeit noch am Wahrheitsgehalt dieser Worte ist zu zweifeln, auch wenn das Verhältnis der beiden Heroen nach der persönlichen Begegnung (1812) problematisch war. Wie bei Schubert, nur insgesamt in geringerem Umfang, bleibt auch in Beethovens Schaffen Goethe der am häufigsten und am prominentesten vertonte Dichter.

Was hat ihn an Goethes Sprache besonders gereizt - vielleicht anders als an der Schillers? Ist Beethovens musikalische Umsetzung eine grundsätzlich andere als die Schuberts? Solche Fragen wollen wir uns im Beethovenjahr  an Goethes Geburtstag stellen.



Mittwoch, 23. September 2020, 19.30 Uhr

VHS Bonn, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn


>> Das Erschrecken vor dem Ungebändigten. Goethes Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution <<


Vortrag von

PROF. DR. HARTMUT REINHARDT, Trier


Der Vortrag soll das Thema in den Kontext der klassischen Ästhetik führen. Im Fokus steht hauptsächlich das Drama Die natürliche Tochter, das erste und einzig ausgeführte Stück der geplanten dramatischen Revolutionstrilogie, lange verkannt und doch überaus schätzenswert.



Dienstag, 27. Oktober 2020, 19.30 - 21 Uhr

Institut Français Bonn

Adenauerallee 35, 53113 Bonn


MITGLIEDERVERSAMMLUNG  2020

(nachgeholt vom 19.03.20)



Donnerstag, 26. November 2020, 19.30 Uhr

VHS Bonn, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn


>> >Nach Innen geht der geheimnißvolle Weg<. Das Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt am Main <<


Vortrag von

DR. KONRAD HEUMANN, Frankfurt am Main


Das Freie Deutsche Hochstift/ Frankfurter Goethe-Museum errichtet derzeit direkt neben Goethes Elternhaus das Deutsche Romantik-Museum, das dieser wichtigen Epoche der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte als zentraler Gedächtnisort dienen soll. Die Hinterlassenschaften der Romantiker werden in Frankfurt seit 100 Jahren systematisch gesammelt. Das Deutsche Romantik-Museum wird 2021 am Großen Hirschgraben eröffnet.

Dr. Konrad Heumann, Leiter der Handschriftenabteilung des Hauses, gibt Einblicke in die Herausforderungen, welche die Inszenierung von Arhivgut für eine breite Öffentlichkeit mit sich bringt. In welcher Form sollte heute über die Romantik gesprochen werden? Lassen sich ihre Formen und Themen an die Erfahrungswelt der Besucher anschließen? Oder wäre es klüger, den  kulturellen Abstand der Epoche zu betonen? Solche Fragen wird der Referent anhand von Grundrissen und Beispielexponaten diskutieren.



Dienstag, 08. Dezember 2020, 19.30 Uhr

Siftung Pfennigsdorf

Villa Poppelsdorfer Allee 108, 53115 Bonn


>> Unter Goethes Augen - Die Erziehung des Weimarer Erbprinzen Carl Alexander durch den Genfer Frédéric Soret <<


Vortrag von

INGRID RUFFLAR, Bonn

(nachgeholt vom 30.04.20)


>> Er ist ein gar trefflicher, reiner Mensch und man kann nicht mit ihm seyn, ohne selbst besser zu werden << - so urteilt J.P.Eckermann am 28.1.1830 über Frédéric Soret (1795-1865), der auf Empfehlung Goethes von der Erbgroßherzogin Maria Paulowna 1822 zum Erzieher ihres Sohnes Carl Alexander (1818-1901) berufen wurde und in dieser Funktion bis zur Volljährigkeit seines Schülers 1836 in Weimar  blieb.

Soret, aus einer Genfer Hugenottenfamilie stammend, aber in St. Petersburg geboren - Mineraloge, Botaniker, Numismatiker und Prinzenerzieher - wurde zu einem der wichtigsten Gesprächspartner Goethes, dessen Enkel Walther gemeinsam mit dem gleichaltrigen Carl Alexander aufwuchs. 1836 kehrte Soret nach Genf zurück.

Ingrid Rufflar, die 2014 eine quellenreiche Darstellung zur Weimarer pädagogischen Tätigkeit Sorets vorgelegt hat, zeichnet ein Lebensbild dieses engen Vertrauten aus Goethes letztem Lebensjahrzehnt.


Organisatorisches:


Der Eintritt ist frei.


Wegen der Corona-Vorgaben wird um eine Anmeldung mit Anschrift und Telefonnummer gebeten unter der Nummer 0228/ 28 47 38, für Köln bis einschl. 23.08.20. Auch bleibt - außer in Köln - noch vor Ort Gelegenheit zum Eintrag auf einer "Abendliste". Maskengebot besteht an den Eingängen und auf den Fluren.


Informationen über das Programm der VHS Bonn unter www.vhs-bonn.de


Die Jahresgabe 2016/2018 ist erschienen.


Spenden an den Verein zur Minderung der Herstellungskosten willkommen!


Der Rettende faßt an und klügelt nicht.

 

Die natürliche Tochter (IV/1), V. 1831.

MA 6.1, S. 294.

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