- Goethe in guter Gesellschaft -

Goethe-Gesellschaft Bonn e. V.


Motto:


Das schönste Gefühl des Ideals wäre wenn man immer rein fühlte  w a r u m  man´s nicht erreichen kann. (14.12.1778)




Programm:


Mittwoch, 28. August 2019, 16.00-21.00 Uhr

Bundeskunsthalle Bonn


Goethes 270. Geburtstag


>>Marienbader Bergschluchten. Goethes Elegie und ihr Zusammenhang mit Faust II<<


Vortrag von

PROF. DR.  ERNST OSTERKAMP, Berlin


Festveranstaltung der Kölner Goethe-Gesellschaft anlässlich von Goethes 270. Geburtstag (16.00-17.30 Uhr), Eintritt frei!


Liederabend: Goethe und die Musik


Vertonungen von Beethoven, Schubert, Liszt und anderen. Eine Kooperation mit den Goethe-Gesellschaften der Städte Köln, Bonn, Bergisch Gladbach und Siegburg (18.00-21.00 Uhr)

Eintritt (ab 18.00): 25,- Euro inkl. Umtrunk und kulinarischen Kleinigkeiten




Dienstag, 24. September 2019, 19.30 Uhr

VHS Bonn


>> >Das Leben hat für mich jetzt durchaus nur Kunstgenuß<.  Adele Schopenhauer als Künstlerin und Kunstkritikerin<<


Vortrag von

FRANCESCA MÜLLER-FABBRI, Weimar


Adele Schopenhauer (1797-1849) ruht seit 170 Jahren auf dem Bonner Alten Friedhof. In Italien, zwischen 1844 und 1848, entdeckte Adele Schopenhauer sich neu als deutsche Korrespondentin und Kunstkritikerin. Als dilettierende Künstlerin war sie unter Leitung Goethes geformt worden, der ihre Scherenschnitte schätzte und ihr gerne die gerade angekauften Bilder der herzoglichen Sammlungen zum Kopieren sendete. Zwischen 1840 und 1842 hatte sie sogar versucht, zu einer professionellen künstlerischen Ausbildung zu kommen; ein Schicksalsschlag verhinderte diese Entwicklung, aber zahlreiche Beweise ihres Könnens sind in Weimar, Düsseldorf und Bonn aufbewahrt.

Anlässlich einer Ausstellung im Goethe-und-Schiller-Archiv in Weimar entsteht ein neues Bild einer außergewöhnlichen und sehr individuellen Frau des 19. Jahrhunderts.



Dienstag, 15. - Donnerestag, 17. Oktober 2019


>>Mit Goethe in Pyrmont und Göttingen<<

Exkursion



Donnerstag, 21. November 2019, 19.30 Uhr

VHS Bonn


>>Grenzgänge der poetischen Sprache beim Faust-Übersetzen<<


Vortrag von

PROF. DR. YOUNG-AE CHON, Seoul


Faust in ein völlig anderes Sprachsystem zu übertragen ist eine Herausforderung. Die sozial, historisch und religiös bedingten Probleme werden ebenso wie die zwischensprachlichen umrissen, um zu zeigen, was beim Übersetzen alles zu bewerkstelligen ist. Andererseits muss vieles auch erst erfasst werden. Ein einigermaßen passendes Äquivalent zu dem Reim-Dialog zwischen Faust und Helena etwa lässt sich erst finden, nachdem man einen Gang durch die europäische Verslehre gemacht hat. Dem einmal geschärften Blick fallen jedoch bald parallele Fälle aus der eigenen vormodernen Literatur auf, die man - im Sog der Aneignung des westlichen Bildungsguts - ungerechterweise vernachlässigt hat. Es wächst auch das Verständnis für die Literaturen in der Nachbarschaft: die chinesische wie die japanische Klassik. So erweist sich die Wahrheit des Verses: >>Nur wer Hafis liebt und kennt/Weiss was Calderon gesungen<<. Hafis stellt, in diesem Fall, Faust dar.


Raumnotiz


Die Veranstaltungen im September und November finden im Saal 1.11 der Volkshochschule Bonn, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn statt, die am 28. August beginnt um 16.00 Uhr in der Bundeskunsthalle, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn.


Der Eintritt ist frei bis auf den Liederabend am 28.08.19, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 





J.W.Goethe: Tagebücher. Hist.-krit. Ausg., hg. v. J.Golz. Bd. I/1, hg. v. W.Albrecht und A. Döhler. Stuttgart/Weimar 1998, S. 68.


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